DentANA - Zentrum für Mundgesundheit Suhl

Digitale Volumentomografie Digitale, dreidimensionale Bildgebung mit dem DVT

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Sollen Implantate in den Kiefer eingebracht oder verlagerte Zähne entfernt werden, ist eine exakte Diagnostik erforderlich. Mit der Digitalen Volumentomografie – kurz DVT – bieten wir unseren Patienten ein hochmodernes Diagnoseverfahren an. Im Gegensatz zum herkömmlichen Röntgenbild ist mit der DVT eine dreidimensionale Bildgebung möglich. Die räumliche Darstellung ermöglicht uns den Blick in das Innere des Kiefers. Am Computer können wir alle anatomischen Feinheiten (Nerven, Gefäße, Knochenvolumen) visualisieren. Das ist die perfekte Basis für eine präzise Planung des operativen Eingriffs und für höchste Diagnose-Sicherheit!

Kopfsache: Die dritte Dimension mit der DVT

Das DVT ist ein modernes Verfahren, das in der Zahnmedizin seit einigen Jahren oft angewandt wird. Auch wir arbeiten mit dieser Art der dreidimensionalen Bildgebung und gelangen bei operativen Eingriffen mit Sicherheit zum Ziel. Bei der DVT wird mit Röntgenstrahlen gearbeitet. Ähnlich wie bei der aus der Allgemeinmedizin bekannten CT (Computertomografie) werden einzelne Schnittbilder des Knochens erstellt. Diese werden mittels Computersoftware zu einer räumlichen Darstellung zusammengefügt (3D-Modell des Schädels).

Vorteil der DVT gegenüber der CT ist die geringe Strahlenbelastung des Patienten; die DVT-Aufnahme ist auf die Kopfregion begrenzt. Experten sprechen von einer 4-fach reduzierten Strahlendosis. Auch im Gegensatz zur herkömmlichen Röntgentechnik kann in vielen Indikationen die Strahlenbelastung reduziert werden. Mit einer Aufnahme im DVT erhalten wir die Informationen von etwa 300 Röntgeneinzelbildern.

 

Warum bevorzugen wir die dreidimensionale Bildgebung?

Denken Sie an das Gruppenfoto einer Familienfeier. Sie erkennen darauf nur die Personen, die im Vordergrund stehen. Was oder wer dahinter ist, bleibt Ihnen verborgen. Das mag uns auf einem Foto (zweidimensionalen Aufnahme) nicht stören. Anders ist aber bei der Planung eines operativen Eingriffs im Kiefer. Hier möchten wir mit Sicherheit wissen, welche Nerven oder Gefäße sich zum Beispiel hinter Zahnwurzeln „verstecken“. Dafür bedarf es der dreidimensionalen Bildgebung. Mit dem DVT-Bild können wir auf virtuellem Weg durch den Kiefer „fahren“ und alle Strukturen genau lokalisieren. Nichts wird übersehen! Wir können Ihnen eine exakte Diagnose stellen und einen operativen Eingriff so planen, dass Komplikationen ausgeschlossen sind.

 

Vorgehen bei der 3D-Diagnostik

Bei DentANA arbeiten wir mit einem hochmodernen DVT-Gerät. Für Sie als Patient ist das Vorgehen völlig entspannt. Das Gerät bewegt sich lautlos um ihren Kopf. Während der Aufnahme werden viele Einzelbilder von Ihrem Kiefer angefertigt. Sie spüren nichts und müssen nur kurzer Zeit ruhig sitzen. Aus den Einzelaufnahmen wird ein dreidimensionales hochauflösendes Bild des Schädels (3D-Modell) errechnet. Dieses bietet uns nun einen exakten Einblick in Ihren Kiefer. Wir können zum Beispiel erkennen, wie Kiefer- und Gesichtsnerven verlaufen, wo verlagerte Zähne liegen und wie der Kieferknochen beschaffen ist. Innerhalb kurzer Zeit gelangen wir mit dem DVT zu einer präzisen Diagnose- und Planungsgrundlage.

DentANA:
Wann empfehlen wir die DVT ?

Wir wenden die digitale Volumentomografie (DVT) in vielen Situationen an. Einige Beispiele möchten wir Ihnen hier vorstellen.

1. Implantation: Vor einer Implantattherapie können wir die Positionen der Implantate exakt planen. Mittlerweile können wir auf virtuellem Weg im Vorfeld den Zahnersatz erstellen und die digitalen Daten der Planung mit denen des DVT vereinen.

„Wir vereinen perfekte Ästhetik mit hoher Sicherheit.“

2. Zahnentfernung: Auch vor der Entfernung von verlagerten Zähnen oder Weisheitszähnen bringt der dreidimensionale Blick viele Vorteile mit sich. Wir erkennen sehr genau die anatomischen Gegebenheiten (gekrümmte Wurzel, Verlauf des Unterkiefernervs …), die uns erwarten. „Böse“ Überraschungen werden ausgeschlossen.

„Wir können etwaige Komplikationen im Vorfeld ausschließen.“

3. Kiefergelenke: Mit der DVT können wir pathologische Veränderungen an den Kiefergelenken (zum Beispiel bei einer Craniomandibulären Dysfunktion, kurz CMD) diagnostizieren. Das ist mit einem zweidimensionalen Bild so exakt nicht möglich.

„Wir können feststellen, ob Fehlfunktionen der Kiefergelenke vorliegen.“